Verschiedene Arten des Haarausfalls
Die Kahlheit lässt sich in verschiedene Stufen unterteilen, abhängig von den spezifischen Ursachen. Um die exakten Ursachen des Haarausfalls kennenzulernen, sollten eine medizinische Untersuchung und nach Möglichkeit eine Haaranalyse, sowie eine Untersuchung der Kopfhaut durchgeführt werden.
Frauen und Männer sind von diesem Phänomen betroffen. Die Kahlköpfigkeit lässt sich in zwei Klassen unterteilen:
Frauen sind seltener betroffen als Männer und der Prozess des Verlustes der Haare folgt in der Regel einem anderen Muster. Studien zufolge treten 28% -30% der Haarerkrankungen die zur Kahlköpfigkeit führen bei Frauen auf. Bei Frauen macht sich der Haarausfall üblicherweise erst an der Stirn, den Schläfen und am Scheitel bemerkbar. Sehr selten führt der weibliche Haarausfall zum kompletten Verlust der Haare. Die Hauptursachen sind: vererbte Ursachen, Schwankungen im endokrinen Sysotem (hormonelle Schwankungen) und altersbedingte Ursachen. Auch Stress und Nervenprobleme, Probleme mit der Arbeit und sogar Diäten können bei Frauen zu Haarausfall führen oder ihn beschleunigen. Obwohl einige Ähnlichkeiten mit dem männlichen Haarausfall zu finden sind, ist die Kahlköpfigkeit bei Frauen sehr verschieden und hebt sich auch ästhetisch von ihr ab.
Die Kahlköpfigkeit bei Männern. Sie folgt in der Regel einem strengen Muster. Das Haar wird dünner und lichter, zuerst an den Schläfen, dann am Oberkopf. In einigen Fällen ist jedoch der gesammte Kopf betroffen. In der Regel sind die Ursachen genetischer Natur. Der Verlauf kann von Person zu Person schwanken.
Weitere Behandlungsmethoden
Perrücken oder Haarteile, ein Stilwechsel oder das kaschieren durch unterschiedliches Kämmen (wenn noch genügens Haar vorhanden ist), können den Haarausfall bzw. lichtere Stellen kaschieren. Leider scheinen diese Methoden heutzutage nicht mehr zufriedenzustellen, da das Aussehen einen immer größerem Stellenwert einnimmt. Dies verschlimmert oft das Leiden der betroffenen Männer und Frauen, da der Verlust der Haare oft neben den eigentlich ungefährlichen Haarproblemen psychischen Stress verursacht.
Zur Zeit verden Studien zu verschiedenen Behandlungsmethoden gegen den Haarausfall durchgeführt, die in einer nahen zukunft eventuell auf neue Therapien hoffen lassen. Einige befinden sich noch in der Entwicklungsphase, andere sind schon im Handel erhältlich, darunter jedoch leider auch zweifelhafte Methoden. Im Folgenden stellen wir Ihnen einige dieser Methoden vor:
Klonung der Haare:
Bei dieser Behandlung werden einige leichte Abschürfungen an der Kopfhaut vorgenommen, gefolg von einer Reihe winziger Injektionen die das Wachstum der Haare an anregen sollen. Es werden mithilfe von Verpflanzung einiger Haare Follikelzellen implantiert.
Es existieren immernoch einige Probleme bei dieser Technik in Bezug auf Sicherheit und vor allem Kosten. Die Behandlung ist sehr kostenaufwändig, da Haar für Haar neu verpflanzt werden müssen. Innerhalb von 5-10 Jahren wird diese Methode kommerzialisiert werden. Besonders für Menschen, die großflächige kahle Stellen haben wird diese Behandlung jedoch sehr kostspielig sein.
Adenosina/Adenogen:
Die Adenosina (wird verkauft unter dem Namen Adenogen) iste in weitläufig bekanntes Produkt, da es erfolgreich in den Medien vermarktet wurde. Leider ist dies wohl mehr Schein als Sein. Es handelt sich um eine Lotion die zweimal täglich über einen Mindestzeitraum von 6 Monaten aufgetragen wird. Immernoch wurden die Resultate nicht eindeutig nachgewisen. Wissenschaftler schätzen, es handelt sich eher um ein Medienspektakel als eine ernstzunehmende Behandlungsmethode.
RU58841:
Es handelt sich um ein Arzneimittel zur lokalen Anwendung. Theoretisch treten keine starken Nebenwirkungen auf. Es wurde weder laboratorisch getestet noch irgendwo legal registriert. Daher seien Sie vorsichtig mit diesem Produkt.
Crinagen:
Crinagen ist ein natürliches Produkt, dass den Haarausfall stoppen und das Haarwachstum anregen soll. Es handelt sich um eine Lotion, die zu 100% aus natürlichen Inhaltsstoffen besteht. Es wurde zwar klinisch getestet, seine Wirksamkeit wurde praktisch jedoch bisher nicht nachgewiesen. Es hat wohl großes Potenzial zur Bindung des DHT und kann von Männern und Frauen angewendet werden.
T-Flav Innovate:
Diese zwei Produkte aus Japan hatten große Erfolgsaussichten. Leider hat sich in der Anwendung bestätigt, dass zwar der Haarausfall weitestgehend gestopt werden, verlorenes Haar jedoch nicht wiedergewonnen werden konnte. Dafür gibt es allerdings schon weniger teure Produkte, die das gleiche bewirken und deren Sicherheit und Wirksamkeit nachgewiesen ist.